Coronakrise – Zurück zur Normalität?

AKTUALISIERT: 23. November 2020 * LESEZEIT ~ 15 Min.

Es ist nach wie vor ein kontroverses Thema: Die Corona-Krise. Trotz Lockerungen ist kein Ende in Sicht. Kann man da einfach zur Normalität zurück gehen? Ein paar Gedanken meinerseits, ein wichtiges, persönliches Statement ganz zum Schluss.

Gedanken zur Corona-Krise und einem Ausweg

Seit nunmehr fast 3 Monaten herrscht in Deutschland Ausnahmezustand, in Italien bereits 4 Monate. In anderen Regionen der Erde teilweise noch viel länger mit noch katastrophaleren Auswirkungen im Gesundheitssektor. In China soll es inzwischen die zweite Welle¹ geben, auch wenn die Ausbreitung im Moment noch verhindert wird. Wir „dürfen“ aber in 3 Monaten durchaus mit einer zweiten Welle rechnen.

Deutschlandweit gehen hunderte Bürger auf die Straße. Menschen die mit aktuellen Beschlüssen nicht einverstanden sind, Menschen die die aktuelle Situation nicht mehr aushalten und Menschen die um ihrer Existenz fürchten. Sicher gehen da auch „Freiheitskämpfer“ mit, aber um denen geht es mir gerade nicht. Gleichzeitig sehe ich aber auch Menschen die sich so angepasst haben, dass sie auch beim Joggen, Fahrrad fahren oder spazieren gehen an der frischen Luft eine Maske tragen. Teuer kann es werden, wenn diese hinterm Steuer getragen wird, was man ebenfalls immer mehr sieht. Es ist die Panik und Angst vor dem unbekannten, davor wovor tagtäglich nahezu rund um die Uhr im Fernsehen gewarnt wird. Schlussendlich kann man es mit Hashtags wie #wirbleibenzuhause, #abstandhalten und anderen Texten auf allen Sendern nicht übersehen.

Lage im Mai 2020

Hierzu eine Grafik des Robert Koch-Instituts (Quelle):

RKI-Zahlen Mai 2020

Zwar gibt es noch Infektionen, jedoch sind diese gerechnet auf die Bevölkerung sehr gering.

Heinsberg-Studie – Neue Erkenntnisse?

Virologe Prof. Hendrik Streeck hat vor gut einer Woche seine sogenannte Heinsberg-Studie veröffentlicht. Er untersuchte mit seinen Kollegen Haushalte in Gangelt (in Nordrhein-Westfalen), die mit Corona infiziert wurden. Heraus gekommen ist eine Sterblichkeit von 0,37%, statt die von der WHO genannten 3,4% oder die von John Hopkins 2,0% für Deutschland. Sicher kann man diesen Wert nicht flächendeckend anwenden, seinen Aussagen zufolge würde man aber um die 0,5% nicht übersteigen. Er zeigt auch auf, dass die Dunkelziffer in Deutschland sehr hoch sein muss. In Zahlen, 22% der Infizierten merken es nicht. Hochgerechnet wären das 1,8 Millionen Menschen in Deutschland die Covid-19 frei von Symptomen überstanden haben. Es zeigte sich auch, wer viele Viren abbekommt, erleidet eine starke Erkrankung. Wer wenige Viren aufnimmt, einen leichten Verlauf. Dies ist auch bei anderen Viren, so Prof. Streeck.²

Eine Frage bleibt offen. Es zeigt sich, dass diese Studie repräsentativ ist. Eine solche Studie gab es bisher nicht. Es wäre eigentlich Aufgabe des Robert Koch-Instituts von Anbeginn gewesen. Stattdessen wies man Pathologen an, Verstorbene nicht zu untersuchen. Dies ist inzwischen bekannt und zwischenzeitlich untersucht man wieder. Die Frage ist also, wird diese Studie in der Politik Gehör finden?

Das Papier des Innenministeriums

Die Ereignisse überschlagen sich förmlich. Doch diese Woche kam eine Information an die Öffentlichkeit, die mich zum Nachdenken bringt. Eine Analyse aus dem BMI, also das Bundesministerium des Innern für Bau und Heimat. Das BMI hat demnach eine Analyse in Auftrag gegeben um Rückblickend die Folgen der Krisenbewältigung zu beleuchten. Das Ergebnis ist verheerend. Der Beamte wurde bereits in den Urlaub (Ruhestand?) versetzt. Schon die Konsequenz sind bezeichnend.

Zitat aus dem Dokument KM 4 – 51000/29#2
Interne Analyse KM 4 ergibt:⁴

  • gravierende Fehlleistungen des Krisenmanagements
  • Defizite im Regelungsrahmen für Pandemien
  • Coronakrise erweist sich wohl als Fehlalarm

Zusammenfassung der Analyseergebnisse (Zitat, das ganze Dokument besteht aus 83 Seiten)
1. Das Krisenmanagement hat in der Vergangenheit (leider wider besseren institutionellen Wissens) keine adäquaten Instrumente zur Gefahrenanalyse und –bewertung aufgebaut. Die Lageberichte, in denen alle entscheidungsrelevanten Informationen zusammen gefasst werden müssten, behandeln in der laufenden Krise bis heute nur einen kleinen Ausschnitt des drohenden Gefahrenspektrums. (…)

2. Die beobachtbaren Wirkungen und Auswirkungen von COVID-19 lassen keine ausreichende Evidenz dafür erkennen, dass es sich – bezogen auf die gesundheitlichen Auswirkungen auf die Gesamtgesellschaft – um mehr als um einen Fehlalarm handelt. Durch den neuen Virus bestand vermutlich zu keinem Zeitpunkt eine über das Normalmaß hinausgehende Gefahr für die Bevölkerung (Vergleichsgröße ist das übliche Sterbegeschehen in DEU). Es sterben an Corona im Wesentlichen die Menschen, die statistisch dieses Jahr sterben, weil sie am Ende ihres Lebens angekommen sind und ihr geschwächter Körper sich beliebiger zufälliger Alltagsbelastungen nicht mehr erwehren kann (darunter der etwa 150 derzeit im Umlauf befindlichen Viren). Die Gefährlichkeit von Covid-19 wurde überschätzt. (innerhalb eines Vierteljahres weltweit nicht mehr als 250.000 Todesfälle mit Covid-19, gegenüber 1,5 Mio. Toten während der Influenzawelle 2017/18). Die Gefahr ist offenkundig nicht größer als die vieler anderer Viren. Wir haben es aller Voraussicht nach mit einem über längere Zeit unerkannt gebliebenen globalen Fehlalarm zu tun. Dieses Analyseergebnis ist von KM 4 auf wissenschaftliche Plausibilität überprüft worden und widerspricht im Wesentlichen nicht den vom RKI vorgelegten Daten und Risikobewertungen.

3. Dass der mutmaßliche Fehlalarm über Wochen unentdeckt blieb, hat einen wesentlichen Grund darin, dass die geltenden Rahmenvorgaben zum Handeln des Krisenstabs und des Krisenmanagement in einer Pandemie keine geeigneten Detektionsinstrumente enthalten, die automatisch einen Alarm auslösen und den sofortigen Abbruch von Maßnahmen einleiten würden, sobald sich entweder eine Pandemiewarnung als Fehlalarm herausstellte oder abzusehen ist, dass die Kollateralschäden – und darunter insbesondere die Menschenleben vernichtenden Anteile – größer zu werden drohen, als das gesundheitliche und insbesondere das tödliche Potential der betrachteten Erkrankung ausmacht.

4. Der Kollateralschaden ist inzwischen höher ist als der erkennbare Nutzen. Dieser Feststellung liegt keine Gegenüberstellung von materiellen Schäden mit Personenschäden (Menschenleben) zu Grunde! Alleine ein Vergleich von bisherigen Todesfällen durch den Virus mit Todesfällen durch die staatlich verfügten Schutzmaßnahmen (beides ohne sichere Datenbasis) belegen den Befund. Eine von Wissenschaftlern auf Plausibilität überprüfte überblicksartige Zusammenstellung gesundheitlichen Kollateralschäden (incl. Todesfälle) ist unten angefügt.

5. Der (völlig zweckfreie) Kollateralschaden der Coronakrise ist zwischenzeitlich gigantisch. Ein großer Teil dieses Schadens wird sich sogar erst in der näheren und ferneren Zukunft manifestieren. Dies kann nicht mehr verhindert, sondern nur noch begrenzt werden.

6. Kritische Infrastrukturen sind die überlebensnotwendigen Lebensadern moderner Gesellschaften. Bei den Kritischen Infrastrukturen ist in Folge der Schutzmaßnahmen die aktuelle Versorgungssicherheit nicht mehr wie gewohnt gegeben. (...)

7. Die staatlich angeordneten Schutzmaßnahmen, sowie die vielfältigen gesellschaftlichen Aktivitäten und Initiativen, die als ursprüngliche Schutzmaßnahmen den Kollateralschaden bewirken, aber inzwischen jeden Sinn verloren haben, sind größtenteils immer noch in Kraft. Es wird dringend empfohlen, sie kurzfristig vollständig aufzuheben, um Schaden von der Bevölkerung abzuwenden – insbesondere unnötige zusätzliche Todesfälle – , und um die möglicherweise prekär werdende Lage bei den Kritischen Infrastrukturen zu stabilisieren.

8. Die Defizite und Fehlleistungen im Krisenmanagement haben in der Konsequenz zu einer Vermittlung von nicht stichhaltigen Informationen geführt und damit eine Desinformation der Bevölkerung ausgelöst. (Ein Vorwurf könnte lauten: Der Staat hat sich in der Coronakrise als einer der größten fake-news-Produzenten erwiesen.)

Weitere Zitate aus tichyseinblick.de die auf dem Papier basieren:

Aufgrund Einschränkungen der Klinikverfügbarkeiten und Behandlungsmöglichkeiten verschobene oder abgesagte Operationen: Über alles betrachtet hatten wir im Jahr 2018 insgesamt ca. 17 Mio vollstationärer Patienten mit OPs. Das sind im Schnitt 1,4 Mio Patienten pro Monat. Im März und April wurden 90% aller notwendiger OPs verschoben bzw. nicht durchgeführt. Das heißt 2,5 Mio Menschen wurden in Folge der Regierungsmaßnahmen nicht versorgt. Also 2,5 Mio Patienten wurden in März und April 2020 nicht operiert, obwohl dies nötig gewesen wäre.

Aufgrund Einschränkungen der Klinikverfügbarkeiten und Behandlungsmöglichkeiten verschobene oder abgesagte Folgebehandlungen von (z.B. an Krebs, Schlaganfall oder Herzinfarkt) Erkrankten: Die negativen Wirkungen von unterbrochenen Versorgungsstrukturen bei Tumorpatienten, seien es Krebsnachsorge oder auch unterbrochene Krebsvorsorgeprogramme liegen auf der Hand, denn diese Maßnahmen haben ja ihren Nutzen in langen Studien belegt und sind auf dieser Basis eingerichtet worden.

Zunahmen von Suiziden durch Beeinträchtigungen vor allem psychisch kranker Menschen und Menschen in Existenzangst.

Zusätzliche Todesfälle durch Herzinfarkt und Schlaganfall. (…) bedingt durch einseitige und übertriebene Informationspolitik die Betroffenen unberechtigter Weise Corona mehr als diese Erkrankungen fürchten und Warnzeichen unterdrücken und auch befürchten mit diesen Erkrankungen in der derzeitigen Corona-Fixierung im Krankenhaus nicht gut behandelt zu werden. In Konsequenz suchen derzeit viele Betroffene nicht/zu spät den Arzt auf, was bei diesen Erkrankungen erhöhte Morbidität, verschlechterte Rehabilitation und erhöhte Mortalität bedeutet.

Mehr Streitigkeiten und Körperverletzungen in Folge von starken Kontaktbegrenzungen und Kontaktverbote; Häusliche Gewalt, Kindesmissbrauch

(Quelle; Link zum Dokument)

Der Hammer

Das Dokument ist brisant und sagt einiges aus. Offiziell heißt es, dass das Dokument die private Auffassung des Autoren wiederspiegelt, nicht die des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat”, Dies schrieb die Abteilungsleitung an den Empfängerkreis der umfangreichen Analyse.

Es kommt also eine Analyse zu einem unbequemen Ergebnis, und der Autor wird zuerst beurlaubt, dann deformiert indem das BMI nicht hinter den eigenen Aussagen steht. Laut der ARD Tagesschau spricht der Autor die gleiche Sprache wie die Demonstranten. Diese werden in der gleichen Sendung als paranoid bezeichnet, oder als Verschwörungstheoretiker, wie das inzwischen üblich ist. Wenn nicht einmal das BMI eine gegenteilige Analyse geben kann, wer dann? Kanzlerin Merkel dazu¹⁰: Die Bundesregierung und das Bundesministerium teilen diese Analyse nicht und haben eigene Analysen durchgeführt.

Passt eine Analyse nicht, wird eine eigene durchgeführt, wie eigene Studien durchgeführt werden, wenn das Ergebnis nicht passt…

Die Impfung

Großbritannien ist schon recht weit. In Oxford zum Beispiel wurde ein Impfstoff im Tierversuch positiv getestet und testet derzeit an über 1000 Menschen in Großbritannien². Ein Pharma-Hersteller in Indien ist schon einen Schritt weiter und produziert bereits, um für den Herbst gewappnet zu sein². Kein Mensch weiß wie diese Impfstoffe wirklich wirken…

Weltweit gibt es ein Rennen um DEN Impfstoff. Offiziell steht die Gesundheit der Weltbevölkerung auf den Spiel, inoffiziell sicher auch das große Geld. Testzeiträume wurden enorm verkürzt, ein „Spiel“ mit der Gesundheit.

Keine Impfpflicht

Aber immerhin wird es keine Impfpflicht geben, so Gesundheitsminister Spahn wie auch andere Politiker. Zwar steht der Immunitätsausweis morgen (15.05.) zur Debatte, eine Schlussendliche Entscheidung soll es aber erst geben, wenn der Ethikrat sich dem angenommen hat. Kommt dieser wirklich durch, gibt es noch immer keine Impfpflicht, es gibt eine Zweiklassengesellschaft. Nämlich diejenigen die sich Impfen lassen und mehr Vorzüge erhalten, und diejenigen die diese Vorzüge nicht genießen dürfen. Gewinner und Verlierer gewissermaßen.

Update, 22.09.2020: der Ethikrat hat gegen den Immunitätsausweis gestimmt, solange die Impfung nicht als sicher gilt.¹¹

Wirtschaft und Gesellschaft

Aktuell gibt es unzählige Demos. Wie bereits beschrieben, werden die Teilnehmer als paranoid bezeichnet. Es sind Meinungen vieler Menschen. Diese kann man für gut heißen, oder lässt sie stehen! Berichte über Masken-Verweigerer häufen sich, die sich auch mit roher Gewalt zeigt. Doch Gewalt ist keine Lösung, weder gegenüber der Polizei, noch ausgehend von der Polizei!

Die Folgen die im Dokument beschrieben wurden, verspüre ich auch selbst. Neben der Tätigkeit als Gesundheitsberater bin ich seit nunmehr 14 Jahren im E-Commerce tätig. Ich betreue unter anderem Existenzgründer und Startups. Laut einer aktuellen Umfragen bangen von 1000 befragten 70% um die Existenz. Das entspricht 700 Firmen die es nach der Krise nicht mehr gibt. Wir reden jedoch von 547.000 Gründungen⁵ bspw. im Jahr 2018. Zwar sinken derzeit die Insolvenzverfahren, doch liegt das eher an der Aussetzung der Pflicht zur Meldung bis September⁶ 2020. Aber es betrifft alle Branchen, wie onlinehaendler-news.de berichtet⁷. Am stärksten natürlich die Gastro- und Reise-Branche. Aber auch Kurierfahrer, Rundfunkveranstalter oder den Einzelhandel.

Zurück zur Normalität?

Coronavirus-EinsamkeitAll diese Ereignisse haben mich nachdenklich gemacht. Was wird hier gespielt, was ist hier los? Ich bezweifel nach wie vor nicht die Existenz des Corona-Virus. Und wie die Analyse und auch die Studie zeigt, kann es für die sogenannte Risikogruppe  auch gefährlich werden. Und ja, diese Menschen müssen durchaus geschützt werden! Doch muss eine Regierung, eine Politik in der Lage sein, ständig realistische Analysen durchzuführen, um  Beschlüsse auch wieder kurzfristig ändern zu können. Eine Regierung muss ebenfalls in der Lage sein, Fehler einzugestehen. Das macht sie glaubhaft. Aber anstatt etwas geändert wird, wird der Bericht als private Meinung abgetan und alles geht so weiter wie gehabt. Und da kann ich mich als Sachse nicht beschweren, ab Freitag (15.05.) gibt es weitere Lockerungen. Normalität kommt näher, aber die Masken bleiben. Diese wurden vor der Masken-Pflicht von führenden Politikern, aber auch Virologen als sinnfrei klassifiziert, zumindest wenn es keine medizinischen sind.

Aussagen von Herrn Lauterbach, SPD, man soll sich doch Staubsaugerbeutel als Maske bauen, kann ich gar nicht erst Ernst nehmen. Die Drogeriekette dm hat diese Aussage kritisiert, da aufgeschnittene Staubsaugerbeutel Giftstoffe freisetzen. Der Hersteller Swirl wies zudem darauf hin, dass der Mikrofilter den Virus nicht aufhalten kann⁸.

Ich werde also ab jetzt nach und nach zur Normalität übergehen, sofern im öffentlichen Leben möglich. Ich werde vorhandene Corona-Beiträge aktualisieren und nur neue Beiträge bringen, wenn es brisante Neuigkeiten von hoher Wichtigkeit gibt. Ich werde die Themen weiter verfolgen, weise ihnen aber eine nicht mehr so hohe Priorität zu. Aktuell habe ich viele weitere Themen in Bearbeitung, die für jeden einzelnen viel wertvoller sind, weil sie die eigene Gesundheit voran bringen.

Masken und Psychologie

Raphael Bonelli, Psychiater aus Wien⁹: Schauen wir das wir zurück kommen zur Normalität. Corona, Corina, Corona, Corona macht den Kopf völlig kaputt. Wir sind nicht mehr wir selbst. Menschen sind hochaggressiv auf der Straße im Umgang miteinander, gerade wenn einer keine Maske trägt. Die Form miteinander umzugehen finde ich bedenklich. Wir müssen Abstand nehmen von diesen Unwort des Jahres „Corona“. (…) Wenn man ein Thema zu ernst nimmt, macht das etwas mit der Psyche. Wir geben den Corona-Thema zu viel Raum. Sowohl die Gegner als auch die Befürworter. (…) Wir brauchen eine Deeskalation und sollten aufeinander zugehen. (…) Mein Plädoye für heute: Werden wir wieder normal, zurück zum normalen Leben, vergessen wir Corona, bitte. Ich weiß, dass Vergessen fällt schwer wegen den Masken. (…) Die Masken werden uns nicht helfen zur Normalität zurück zu kommen. Ich empfehle Ihnen als Psychiater, machen Sie nichts verbotenes, aber tragen Sie die Maske möglichst selten. Das ist für die Psyche nicht gut. Wenn Sie in Ihrem eigenen Auto sitzen, tragen Sie die Maske nicht, wenn Sie Joggen, tragen Sie die Maske nicht. Es ist auch ein gesundheitliches Problem, wegen CO2 das sich unter der Maske ansammelt und auch die Infektionshäufigkeit steigt, aber das ist nicht mein Thema als Psychiater. Aber für das menschliche Miteinander ist das Masken-tragen nicht sehr hilfreich. (…) Es wird etwas verhüllt was nicht verhüllt gehört. (…) Wenn wir das verhüllen [unsere Sinnesorgane], verhüllen wir uns selber und das tut niemanden gut.

Er empfiehlt zu Lesen, sich mit anderen Dingen zu befassen. Des Weiteren appelliert er an die Medien, anderen Themen zu bringen.

Ich füge hinzu, sich weniger mit den sozialen Medien zu befassen, wo Corona hoch und runter gegenwärtig ist. Ebenso das TV-Programm stark zu selektieren. Es macht Sinn die neuesten Beschlüssen zu wissen und etwas auf dem Laufenden zu bleiben. Aber das Thema hat uns zu sehr eingenommen. Auch ich möchte jetzt „die Kurve kriegen“, hin zu wichtigen Themen den Lebens 🙂

 

Quellen / Fußnoten öffnen…

¹ https://www.krone.at/2151655?fbclid=IwAR0ZPBhhsneWiTq1Aa4OlO3ZGOyxsiuE8MHLTqwp7OZ5I6BZtVowJ9xkR10
² https://www.youtube.com/watch?v=gMt-1rHx7Jw
³ https://www.tichyseinblick.de/meinungen/studie-aus-dem-bmi-teil-3-gesundheitliche-schaeden-der-verfuegten-massnahmen/
https://www.tichyseinblick.de/wp-content/uploads/2020/05/Corona-Ma%C3%9Fnahmenbewertung.pdf
https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-Gr%C3%BCndungsmonitor/KfW-Gruendungsmonitor-2019.pdf
https://www.onlinehaendler-news.de/e-commerce-trends/digitale-wirtschaft/132947-coronakrise-zahl-eroeffneten-insolvenzverfahren-geht-zurueck
https://www.onlinehaendler-news.de/e-commerce-trends/digitale-wirtschaft/132949-coronakrise-jobs-kosten
https://www.focus.de/kultur/kino_tv/zdf-staubsaugerbeutel-als-schutzmaske-swirl-widerspricht-spd-experte-karl-lauterbach_id_11867269.html
https://www.youtube.com/watch?v=GUrMNMMLjDw
¹⁰ https://www.youtube.com/watch?v=uq281esfJG0
¹¹ https://www.tagesschau.de/inland/immunitaetsausweis-ethikrat-103.html



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Torsten Seidel Hier schreibt: Torsten Seidel
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