Kommentar eines Arztes und einer OP-Schwester

AKTUALISIERT: 23. November 2020 * LESEZEIT ~ 5 Min.

Nachdem ich nun meinen Beitrag zum Mund-Nasenschutz veröffentlicht habe, bin ich auf Facebook über einen interessanten Beitrag gestolpert. Dr. med. Gregor Dornschneider, ein Präventionsarzt, Ernährungsmediziner und Facharzt für Chirurgie mit mehr als 30 Jahren Berufserfahrung berichtet über die Maskenpflicht. Darin ein weiterer Beitrag einer OP-Schwester. Ich habe hier nur Theorie-Wissen und möchte deshalb einmal diese Zitate hier veröffentlichen.

Maskenpflicht aus Sicht einer OP-Schwester und eines Arztes

Coronavirus-Maske
Mund-Nasenschutzmaske aus Sicht einer OP-Schwester und eines Arztes

Am 02. August 2020 veröffentlichte Dr. med. Gregor Dornschneider folgenden Beitrag (auf das wesentliche gekürzt – Quelle):

seit über 30 Jahren bin ich Chirurg und somit mit Gesichtsmasken bestens vertraut. Während einer Operation sollen Gesichtsmasken verhindern, daß die Operateure mit ihrem Atem Keime in den für den operativen Eingriff eröffneten Bauch oder das eröffnete Gelenk hinein atmen. Denn der Bauchraum und gerade auch Gelenke sind von Natur aus keimfrei, steril.

Wenn wir also im OP während der Operation Gesichts-Masken tragen, ist oberstes Gesetz, während der Operation so wenig wie irgendmöglich zu sprechen. Denn mit jedem gesprochenen Wort kommt Atemfeuchte in die Maske. Je mehr Feuchtigkeit, desto durchlässiger die Maske.

Im nachfolgenden Text wird dies von anderer, befähigter Seite bestätigt und auf die aktuelle Situation bezogen erweitert dargelegt – Andrea Krüger, OP Schwester:

Ich habe lange im Krankenhaus auf der Chirurgie und unter Anderem auch im OP gearbeitet. Von daher kenne ich die Anwendung der Masken sehr genau! Im Krankenhaus wird mit zertifizierten medizinischen Masken gearbeitet. Selbst diese werden noch unterteilt in die „einfachen“ OP Masken die die meisten Menschen kennen, und die FFP2 und FFP3 Masken.

Die einfachen OP Masken werden am häufigsten eingesetzt. Sie schützen den Patienten während der OP oder der Wundversorgung/ Behandlung das Keime vom Arzt/ Pflegepersonal in die Wunden gelangen. Unter Keimen sind hier Bakterien gemeint, keine Viren. Viren gelangen durch die OP Masken hindurch.

Beim Tragen dieser OP Masken gibt es strenge hygienische Regeln. Unter anderem sollen diese alle 20 Minuten, spätestens alle 30 Minuten ausgetauscht und entsorgt werden.

Dabei um keinen Fall auf die oder an die Maske fassen, sondern nur am Band nehmen und in den dafür vorgesehenen Behälter geben, um in die Verbrennung gebracht zu werden. Beim starken Schwitzen oder sehr feuchter Atmung bitte öfters austauschen.

Auf keinen Fall mit den Fingern an die Maske fassen. Beim Aufsetzen der Maske darauf achten, dass die Innenseite nicht kontaminiert ist, also aus der Verpackung nehmen, direkt OHNE anzufassen aufsetzen!

Um Viren abzufangen, werden FFP2 oder FFP3 gebraucht. Die haben die nötigen Filter und Ventile, um Viren abzuhalten. Diese Masken dürfen länger getragen werden, im Maximalfall bis zu 8 Stunden.

Vom Bürger wird jetzt erwartet, bzw. er wird verpflichtet, eine Maske zu tragen, die nicht zertifiziert ist, eine Maske die man sich möglichst selbst aus Baumwolle oder ähnlichen Stoffen näht. Diese Stoffe sind beim Tragen über Mund und Nase – unsere Atemwege!!! höchst bedenklich. Die Baumwolle hält keine Viren ab, wie die OP Masken. Wir reden hier doch aber von einem Virus, oder?

Es heißt vom Gesetzgeber folgendes: Auch beim Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist der Abstand von 1,5 – 2 Meter einzuhalten.

Auch auf meine Nachfrage beim Gesundheitsamt, weshalb die Masken getragen werden müssen, bekam ich die Antwort: „Man muß die Masken lediglich als Reminder verstehen, um den Abstand einzuhalten!“

Allein schon diese beiden Aussagen bestätigen, dass diese Masken niemanden schützen, nicht den Träger und nicht die Anderen.

Jetzt kommen einige und sagen naja, es hält aber die Tröpfchen auf beim Niesen und Husten. Sorry Leute, ich niese oder huste niemandem ins Gesicht. Ich bevorzuge es, in ein Einmaltaschentuch zu husten oder zu niesen, um dieses dann direkt zu entsorgen – in den Müll. Ungern möchte ich den ausgehusteten Schnodder dann in meiner Maske weiter an meinem Gesicht kleben haben.

Nein im Ernst, sichtbare Partikel werden sicher von der Maske aufgehalten, aber die unsichtbaren Partikel gehen auch dann da durch – es ist Baumwolle! Und genau in diesen für unser Auge nicht sichtbaren Partikel befinden sich die für uns nicht sichtbaren Viren.

Kurz und Gut, wir können mit dem Tragen dieser Mund-Nasen-Bedeckung niemanden schützen.

Was tun diese Masken aber? Sie belasten die Gesundheit des Trägers!

Die hygienischen Vorgaben beim Tragen dieser Mund-Nasen-Bedeckung sollte genauso eingehalten werden wie bei den einfachen OP Masken.

Jetzt sehe ich aber, wie die Menschen da draußen mit dem Stoff umgehen, und ich sehe dort massenweise neue Lungenkranke – ganz ohne Corona.

Warum?
Viren und Bakterien befinden sich ständig um uns herum. Wir können das nicht vermeiden. Wenn wir jetzt ein Stück Baumwolle im Gesicht haben, sammeln sich da eine Menge Bakterien und Viren an. Teils von außen, teils von innen durch unsere Atmung.

Unsere Atmung ist feucht, dadurch entsteht in dieser Mund-Nasen-Bedeckung ein wunderbar warm/ feuchtes Milieu – ein idealer Nährboden damit sich die Bakterien vermehren können – Sekundärinfektionen drohen!

Dazu kommt es zu einer erhöhten CO2 Rückatmung, der normale und gesunde Gasaustausch O2/CO2 ist nicht mehr gewährleistet – Kreislaufschwierigkeiten und Kopfschmerzen sind hier die harmlosesten Auswirkungen.

Beim Abnehmen der Maske fassen sehr viele Menschen den Stoff direkt an, somit besteht die Gefahr, dass sie sich dann sogar vermehrt mit Viren, auch mit Corona anstecken können!

Ich könnte jetzt noch viel mehr auflisten, aber mache jetzt Schluss.
Ich bin nicht Rechts oder ein Wutmensch, ich bin nicht unsolidarisch oder asozial. Ich möchte aufmerksam machen auf die Gefahr! Ich möchte aufrütteln, damit wir in ein paar Monaten nicht haufenweise Menschen mit Asthma, chronischen Reizhusten oder wirklich schweren Lungenerkrankungen haben – und das ganz ohne CORONA!

Wenn Maske, dann sollte es auch eine Sachgerechte Anwendung sein. Zu diesem Schluss kam ich bereits in meinem Beitrag. Fakt ist, unser Umgang mit der Maske schafft neue Krankheiten auch bei gesunden Menschen. Psychische Krankheiten sind da noch gar nicht mit einbezogen.


HINWEIS

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Torsten Seidel Hier schreibt: Torsten Seidel
Gesundheits-Blogger mit Ausbildung zum ganzheitlichen Gesundheitsberater (fachliche Bez.: "Fachkompetenz für holistische Gesundheit"). Mehr Informationen in "Über mich". Gern beantworte ich auch Leserfragen. | Beiträge abonnieren mit RSS-Feed.


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