Wissenschaftliche StudienLesezeit ~ 3 Min.

Von Torsten Seidel, aktualisiert am 10. Mai 2021

Studien untermauern Theorien und räumen Missverständnisse oder Spekulationen aus dem Weg. Voraussetzung ist, dass die Studien nach bestimmten Regeln und Richtlinien durchgeführt wurden. Denn Studien können natürlich auch missbraucht werden, je nachdem was die Intension ist und wer die Kosten trägt. Deshalb nehme ich nur ausgewählte Studien auf, die nicht eigennützig erstellt wurden. Dieser Bereich wird ständig erweitert.

Wissenschaftliche Studien aus der Medizin und Lifestyle

Lifestyle

Studien, Medizin
  • Alkohol schadet ab dem ersten Tropfen – 23.08.2018 – Es handelt sich um einer Übersichtsstudie, in der Daten aus 694 Studien zum Alkoholkonsum und 592 Studien zu dessen gesundheitlichen Auswirkungen einflossen. Insgesamt Daten von 28 Millionen Menschen. Studie aufrufen… / Zusammenfassung auf Deutsch…
  • E-Zigaretten können das Herzinfarktrisiko erhöhen – 22.08.2018 – Das Fachmagazin American Journal of Preventive Medicine veröffentlichte eine Studie, dass E-Zigaretten auf Dauer keinen gesünderen Ersatz für herkömmliche Zigaretten darstellen. Im Gegenteil: sie erhöhen die Herzinfarkt-Gefahr drastisch. Allerdings sinkt die Gefahr bei Abstinenz schneller als bei herkömmliche Zigaretten. Studie aufrufen…

Studien zur (Nutz-) Tierhaltung

  • Antibiotika in Aquafarmen – 14.12.2013 (Überarbeitung 16.07.2014) – Eine Untersuchung der Wissenschaftler Hansa Done und Dr. Rolf Halden wies den Einsatz von 5 verschiedenen Antibiotika in weltweit etablierten Aquafarmen nach. Es wurden Proben von Shrimps, Lachs, Wels, Forellen, Buntbarsch und Pangasius untersucht. Das Ergebnis war verheerend: Es wurde das Antibiotika „Oxytetracyclin“ bei Garnelen, Zuchtbuntbarsch, Zuchtlachs und Zuchtforellen am häufigsten gefunden. Aber auch „4-Epi-Oxytetracyclin“ bei Zuchtlachs, „Sulfadimethoxin“ bei Zuchtgarnelen, „Ormetoprim“ bei Zuchtlachs und „Virginiamycin“ bei Zuchtlachs gefunden. Publikationen, die Antibiotikaresistenzen in der Aquakultur melden, haben sich in 3 Jahrzehnten um das 8-fache erhöht. Studie aufrufen…

Studien zu Fluorid

  • Fluorid in der Zahn-Prophylaxe (Zahnarzt) – 19.11.2010 – In einer Studie von Dr. Frank Müller und seinen Kollegen aus der Universität Saarland wurde die Dicke der Prophylaxe und dessen Wirkung untersucht. Sie stellten fest, dass diese Prophylaxe praktisch wirkungslos sei. Sie fanden heraus, dass die Schicht einer Fluoridbehandlung gerade einmal 6 nm dich ist. Zum Vergleich: Ein menschliches Haar ist 20.000 Mal dicker, nämlich ca. 120.000 Nanometer. Studie aufrufen, originalStudie, deutsch
  • Fluorid auf dem Weg ins Gehirn #1 – 16.12.2006 – Eine Studie belegt, dass sich Fluoride schnell auf den Weg ins Gehirn machen. Die Studie wurde im Fach-Magazin „The Lancet“ unter den Namen „neue neurotoxische Substanz“ veröffentlicht. Der Nationale Forschungsrat schrieb, „es sei offensichtlich, die Gehirn- und Körperfunktionen direkt und indirekt zu stören“. Studie aufrufen… (Lancet. 2006 Dec 16;368(9553):2167-78. Developmental neurotoxicity of industrial chemicals.).
  • Fluorid auf dem Weg ins Gehirn #1 – 09.01.2007 – Eine weitere Studie zeigt, dass sich Fluoride direkt auf den Weg ins Gehirn machen, und dort kognitive Störungen verursachen können. Dies zeigte sich in einen niedrigeren IQ bei Kindern zwischen 8-12 Jahren. Studie aufrufen… (Wang SX et al „Arsenic and fluoride exposure in drinking water: children’s IQ and growth in Shanyin county, Shanix province, China.“ Environ Health Perspect, 2007.  Apr;115(4):643-7)

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