Auszeit muss sein!Lesezeit ~ 6 Min.

Von Torsten Seidel, aktualisiert am 27. September 2022

Geht es Ihnen auch manchmal so, dass Ihnen alles über den Kopf wächst und die Arbeit oder Belastung gefühlt immer mehr wird? Dann sind Sie nicht allein. Ich möchte einmal auf genau dieses Thema eingehen, grundsätzliche Gedanken beschreiben und Ihnen zeigen, warum „Me-Time“ so wichtig ist.

Auszeit braucht jeder von uns

Was für ein Tag. Als selbstständiger ist nicht jeder Tag gleich, wobei es natürlich auch solche Tage gibt. In der Regel gibt es jedoch immer neue Herausforderungen und neue Aufgaben zu bewältigen. Das Tagesgeschäft liegt an, Kundenakquise, Support von Stammkunden sowie Beratung von Interessenten gehört dazu.

Auszeit muss sein
Auszeit muss sein!

Herein kommen so an manchen Tagen mehr als 15 E-Mails und das ein oder andere Telefonat. Die Spam-Mails und Werbe-Newsletter rechne ich da gar nicht mit. Einmal ist dann der Punkt erreicht, wo ich dann eine Pause benötige und mich herausnehmen muss. Ich benötige eine Auszeit, sogenannte „Me-Time.

Raus in die Natur!

Wer den ganzen Tag monotone Arbeit am Schreibtisch hat – so schön sie auch sein mag – muss zum Ausgleich raus aus den vier Wänden. Es hat sich wissenschaftlich bestätigt, dass ein idealer Ausgleich zur Hektik im Business die Natur ist. Egal, ob ein Feldweg am Stadtrand, ein schöner Wald oder eine Runde am See. Frische Luft, Bewegung und Sonne tun uns gut.

Diese Auszeit lässt Glückshormone entstehen. Stress fällt ab, eine innere Stärkung beginnt. Viele Selbstständige können zudem selbst entscheiden, wann sie sich aus dem Büro (kurz) verabschieden. Gerade bei schönem Wetter gehe ich auch am Nachmittag gern in die Natur, um mich zu erholen. Die liegengebliebene Arbeit hole ich dann in den Abendstunden nach. Gerade nach der Abendbrot-Zeit, habe ich noch einmal ca. 3 Stunden Antrieb, bevor meine Leistungskurve wieder nach unten geht.

Keine Unterbrechung möglich?

Es gibt auch Tage bei mir, wo eine Unterbrechung nicht möglich ist. Da gibt es Aufträge die fertig werden müssen, oder Projekte die zumindest zu einem akzeptablen Zwischenstand gebracht werden sollen. Vielleicht gibt es aber auch andere Aufgaben, die uns von einer Auszeit abhalten.

Bewegung ist das A und O einer gesunden Lebensweise. Den ganzen Tag sitzen ist pures Gift. Deshalb müssen wir trotzdem ein Zeitfenster finden, in dem wir uns kurz herausnehmen können. Für mich habe ich die Zeit vor der Arbeit als tägliche Bewegung entdeckt. Ich gehe also bevor ich ins Büro gehe nach dem Frühstück eine nicht zu kleine Runde. Wenn ich schon auf dem Handy gesehen habe, dass wichtige E-Mails anliegen, bearbeite ich diese kurz und gehe dann meine Runde. So habe ich zumindest den Kreislauf in Schwung gebracht, bevor es an die Arbeit geht. Eine zweite Runde ergibt sich meist nach der Arbeit, wenn es auch eine kleine ist.

Allen alles recht machen

Es gibt über den Tag verteilt viele Anfragen und viele Menschen möchten etwas von uns oder benötigen unsere Hilfe. Dabei gilt immer, wir können es nicht allen recht machen. Dies ist ein sogenannter Stressor. Es löst in uns Stress aus, jedem alles recht zu machen. Ich werde auf dieses Thema auch noch einmal genauer eingehen. Doch grundsätzlich müssen wir wissen, dass Perfektionismus und der Wunsch nie anzuecken in erster Linie uns selbst schadet. Wenn wir wissen, dass dies nicht möglich ist, nimmt das schon viel (Leistungs-) Druck heraus.

Mein Fazit

Zusammenfassend können wir sagen, dass jeder von uns eine Auszeit benötigt. Und dies täglich, wenn möglich. Für mich ist diese Auszeit auch samstags, den biblischen Ruhetag. Ein Jahresurlaub allein wird uns nicht runterbringen, zumal es je nach täglicher Belastung bis zu zwei Wochen dauern wird, bis man innerlich im Urlaub angekommen ist. Ein Urlaub kann nur eine Ergänzung sein.

Häufige Fragen und Antworten

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Torsten Seidel Hier schreibt: Torsten Seidel
Gesundheits-Blogger mit Ausbildung zum ganzheitlichen Gesundheitsberater (fachliche Bez.: »Fachkompetenz für holistische Gesundheit«) mit Spezialisierung in Stressmanagement (IHK). Mehr Informationen in »Über mich«. Gern beantworte ich auch Leserfragen. | Beiträge abonnieren mit RSS-Feed.

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