Covid-19 und die Säulen für ein besseres Leben (2/2)

AKTUALISIERT: 23. November 2020 * LESEZEIT ~ 9 Min.

Im zweiten Teil möchte ich auf wichtige Säulen gegen (unter anderem) Covid-19 eingehen, nachdem ich im ersten Teil bereits auf aktuelle Geschehnisse eingegangen bin. Ich möchte dies an meinen Säulen der ganzheitlichen Gesundheit verdeutlichen. Beherzigt man diese, steigt die eigene Lebensqualität. Darüber hinaus möchte ich auf aktuelle Geschehnisse eingehen.

Säulen für ein besseres Leben

Ich möchte auf GesundVision vor allem Hoffnung geben. Ich möchte aber auch zum Nachdenken anregen. Dabei leugne ich nicht Corona, bzw. Covid-19. Und eigentlich ist es schon traurig, dass man dies extra erwähnen muss, wenn man einen kritischen Beitrag veröffentlicht. Aber zu schnell wird man als Covidiot, Corona-Leugner, Corona-Lügner oder Verschwörungstheoretiker abgestempelt. Als Gesundheitsberater möchte ich aber umfassende Informationen anbieten. Dazu gehört auch eine kritische Recherche in allen Richtungen.

Wie bereits Eingangs beschrieben, möchte ich im weiteren auf ein Teil der 8 Säulen der ganzheitlichen Gesundheit eingehen und den Maßnahmen gegenüber stellen. Kurz gesagt beschreibt eine ganzheitliche Lebensweise alle Facetten unseres Lebens mit Blick auf Körper, Seele und Geist. Also innere wie äußere Einflüsse. Jede einzelne Säule hat dabei ihre Aufgabe und keine sollte zu kurz kommen, sonst wird das „Haus“ instabil. Aber genau das erleben wir mit den Maßnahmen aktuell.

Vitamin D (Sonnenlicht)

Covid-19 und die Säulen für ein besseres Leben (2/2)
Covid-19 und die Säulen für ein besseres Leben (2/2)

Sonne tanken = Vitamin D tanken. Sonne an die unbedeckte Haut zu lassen, ist ein wichtiger Aspekt der ganzheitlichen Gesundheit. Aus natürlichen Sonnenlicht produziert der Körper aktives Vitamin D, das Vitamin D3. Dies wird für einem gesunden Knochenstoffwechsel, dem Immunsystem und der Psyche benötigt.

Sonnenlicht hat direkten Einfluss auf das Wohlbefinden des Menschen und lässt uns in völliger Harmonie mit der Schöpfung Leben. Im Herbst und kommenden Winter sind über die Sonne jedoch keine ausreichenden Mengen mehr gewährleistet. Dann sollte auch die Supplementierung von künstlichen Vitamin D3 einbezogen werden.

Medial ist man sich hier uneinig. „Es gibt zu wenig Beweise und Studien“ heißt es. Doch schadet Vitamin D3 nicht, wenn die Menge nicht übertrieben wird. Die persönliche Dosis kann man errechnen: 40-60 IE/kg Körpergewicht (2000 bis 4000 IE täglich).¹

Frische Luft

Ohne Luft kein Leben. Luft ist das stärkste menschliche Bedürfnis. Unsere Zellen benötigen Sauerstoff, Kohlendioxid wird abgegeben. Nur frische Luft bringt den Sauerstoff den wir zum Leben brauchen. Ein Mangel an Sauerstoff und Schadstoffe in der Luft durch Verkehr, Industrie, Chemie und Alltagsdrogen schaden der Gesundheit. Folgen wie Kopfschmerzen und Konzentrationsschwäche oder Unwohlsein sind nur drei Symptome.

Das große Streitthema „Maske“ wird uns in dem Zusammenhang noch lange beschäftigen. Ich berichtete bereits darüber. Nach wie vor gibt es keinen Nachweis, der Alltagsmasken als sinnvolles Mittel klassifiziert.

Eine aktuelle Studie der Leipziger Uniklinik. (Zitat)⁵

Körperliche Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden bei gesunden Individuen sind reduziert durch chirurgische Masken und stark beeinträchtigt durch FFP2/N95 Gesichtsmasken.

Studie des Universitätsklinikums Leipzig Fachmagazin „Clinical Research in Cardiology“. Klinik für Kardiologie.

Der Bonner Virologe Hendrek Streek, Direktor des Instituts für Virologie der Universitätsklinik Bonn, sieht die Anwendung skeptisch (Zitat)⁴:

„Die Leute knüllen die Masken in die Hosentasche, fassen sie ständig an und schnallen sie sich zwei Wochen lang immer wieder vor den Mund, wahrscheinlich ungewaschen. Das ist ein wunderbarer Nährboden für Bakterien und Pilze.“

Ein ähnlicher Wortlaut war auch bei der WHO zu lesen.

Ganz aktuell empfiehlt die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, dass Alltagsmasken bei schwerer Tätigkeit max. 2 Stunden getragen werden sollten und es dann eine 30-minütige Erholung geben muss¹. Hier ist jedoch keine Pause gemeint, sondern eine Tätigkeit ohne Maske! Bei leichten Tätigkeiten beträgt die Empfehlung 3 Stunden. Darüber hinaus sollte sie abgenommen werden, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Meter gewährleistet werden kann. Das Dokument ist hier zu finden.

Sofern nicht staatlich angeordnet (was den Sinn nicht zwingend unterstreicht), macht eine Maske an der freien Luft keinen Sinn, vor allem wenn keine oder nur wenige Menschen in der Umgebung sind.

Bewegung

Frische Luft und Bewegung stehen im direkten Zusammenhang. Unser Körper ist auf kontinuierlicher, moderater Bewegung angewiesen. Das Lymphsystem funktioniert nur mit Bewegung. Auch ein gesunder Darm benötigt Bewegung, um seine Funktionen zu gewährleisten (Stichwort Immunsystem).

Körperliche Aktivität steigert so die Lebensqualität. Muskeln werden durch Bewegung trainiert und bringen den Kreislauf in Schwung. Bewegung fördert den Stoffwechsel und das Immunsystem. Nebenbei werden Beziehungen mit anderen Menschen gefördert und steigern so das Selbstwertgefühl als direktes Resultat.

Als direkte Gegenmaßnahme kann man den neuesten „Imagefilm“ der Bundesregierung verstehen:

Ein alter Mann der auf seiner Jugend zurück blickt und gelangweilt auf der Couch die Maßnahmen der Regierung umgesetzt hat. Pizza wurde geliefert, Chips gegessen und auf Bewegung verzichtet. Eine gesunde Vorbildwirkung schaut meiner Ansicht nach anders aus! Dies fördert eher Krankheiten, körperlich wie psychisch!

Und weil ein Clip nicht reicht, hier gleich die Fortsetzung!

Auch dieses Video kann man nicht als Vorbildfunktion ansehen. Wieder geht es um „Nichts tun“. „Wir „schimmelten zu Hause rum“, „tapfer zu Hause rumgammeln“, ist schon eine sehr einfache, fast primitive Sprache, mit der es wirklich jeder verstehen soll. Etwas mehr Niveau und Ideen würde ich mir schon wünschen. Zeitgleich gehen Existenzen zugrunde und kranke Menschen werden nicht ausreichend behandelt oder trauen sich nicht zu Behandlungen…

Update, 17.11.2020 – Der dritte Teil ist nun auch auf meinem Kanal online…

Zufriedenheit

Auch Achtsamkeit, Optimismus, und Beziehungen passt an dieser Stelle. Alles Eigenschaften, die weit zurück gefahren werden sollen. Beziehungen sind derzeit nur im engsten Kreise möglich. In Österreich soll dies sogar noch weiter eingeschränkt werden.

Beruhigende, optimistische Maßnahmen bleiben vollkommen aus. Stattdessen werden mehrmals täglich die aktuellen Infektionszahlen kommuniziert, die medizinisch keinerlei Aussagekraft haben. Dies versetzt die Menschen in Angst und Panik. Dabei wäre es ratsam auf tatsächlich erkrankte zu blicken. Auch die Belegung der Klinken ist interessant. So stellen die Helios-Kliniken diese Zahlen bereit, aufgegliedert in „normale“ Patienten und „Covid19“. Einen Überblick über Intensivbetten stellt auch die Webseite intensivregister.de bereit.

Zur Grippewelle 2018/2019 gab es überfüllte Klinken mit geschätzten 25.100 Verstorbenen. Die Krematorien arbeiteten im 24h-Takt. Im Gegensatz gingen Bestatter im Sommer auf die Straße. Die Medien brachten dies bestenfalls als Randinformation, wie zum Beispiel hier. Warum? Ich denke um die Bevölkerung nicht zu beunruhigen und Panik zu vermeiden. Das hätte den Kollaps des Gesundheitswesens bedeutet.

Zuversicht ist für unsere Gesundheit wichtig. Denn die aktuelle Lage verursacht innerlichen Stress. Dieser versetzt den Körper in Alarmbereitschaft und schränkt die Verdauung und Darmtätigkeit ein. In Folge dessen wird das Immunsystem herabgesetzt und Krankheiten haben leichtes Spiel.

Der Mensch ist ein Beziehungswesen. Es gibt kaum jemanden, der ganz alleine immer klar kommt. Kurzzeitig können Beziehungen über soziale Medien aufrecht erhalten werden. Aber auf Dauer benötigen wir echten Kontakt zu Mitmenschen. Beziehungen wollen gepflegt werden. Auch hier ist die Forschung eindeutig. Gesunde Beziehungen zu Mitmenschen beeinflussen zum einen die Lebensqualität aber auch das Lebensalter und tragen so enorm der Gesundheit bei.

Doch wir sollen allein oder in Familie zu Hause bleiben. Kranke dürfen nicht mehr Besucht werden und liegen allein im Zimmer. Ebenso gilt vielerorts ein Besuchsverbot in Alten- und Pflegeheimen. Das alles macht krank und depressiv. Es bleibt offen, ob es offizielle Zahlen über Suizide geben wird, die aufgrund der Corona-Maßnahmen und dessen Folgen entstanden. Denn Existenznöte und Einsamkeit würden dies eher fördern. Unumstritten ist jedoch, dass 45% der Übersterblichkeit während des ersten Lockdowns zustande kamen, weil Menschen bei Beschwerden nicht ins Krankenhaus gingen. Dies aufgrund der Angst sich anzustecken, oder weil nötige Behandlungen und OPs verschoben wurden³. (Vorabstudie)

Zitat aus der Vorabstudie: „Insbesondere Menschen mit akuten Verschlechterungen chronischer Krankheiten, etwa Lungen- oder Herzkrankheiten, aber auch Tumorerkrankungen, haben in diesem Zeitraum keine medizinische Hilfe gesucht.“

Ernährung

Der Spruch: „Du bist, was Du isst“, ist hier Programm. Denn wie sehr eine gesunde Ernährung auf die Gesundheit einwirkt, ist längst bekannt. Wir Wissen heute auch aus Studien, dass Menschen die sich viel von Gemüse, Obst, Früchte, Vollkornprodukten, Sprossen, Hülsenfrüchte und Nüssen ernähren, deutlich gesünder Leben als Menschen die sich von dem ernähren, was in der traditionellen Hausmannskost auf den Tisch kommt. Das Risiko an Herz-Kreislauferkrankungen, Stoffwechselerkrankungen oder sogar Krebs zu erkranken, sinkt signifikant.

Auch ein besseres, mentales Wohlbefinden, verbesserte Vitalität und Lebensqualität zählt zu den Vorteilen wie auch die Tatsache, ein geringeres Risiko an Depressionen zu erkranken. Zu all den aufgezählten Punkten sind natürlich alle genannten Punkte (Säulen) notwendig.

Auch zu Pandemie-Zeiten kamen Seitens der Regierung oder Medien (nahezu) keinerlei Ratschläge in dieser Richtung. Eine falsche Ernährung übersäuert jedoch den Körper und belastet ihn. Vorerkrankungen sind die Folge und ein schwaches Immunsystem.

Wassers

Wasser ist lebensnotwendig. Wir überleben nur wenige Tage ohne Wasser. Eine ausreichende Wasserzufuhr schützt vor Herzinfarkt und Hirnschlag. Wasser ist nötig, damit unser Körper ordnungsgemäß funktioniert. Nur mit einer ausreichenden Menge an frischen Wasser, kann die Funktion unserer Organe wie Lunge, Nieren, Verdauungstrakt sowie Stoffwechsel und Durchblutung gewährleistet werden.

Ein Defizit an Wasser führt zu Funktionsstörungen und zeigen sich mit Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Konzentrationsstörungen. Aber auch der Darm leidet und mit dem Verdauungstrakt das Immunsystem.

Gemeint ist hier reines Wasser. Sinnvoll sind auch warm-kalte Wechselduschen, da sie das Immunsystem stärken können und dabei Stress abbauen.

¹ https://youtu.be/IkbNJzejMP4
² https://deutsch.rt.com/europa/109207-osterreich-regierung-plant-dreiwochigen-lockdown
³ https://deutsch.rt.com/inland/109105-studie-zur-corona-ubersterblichkeit/

HINWEIS

Beiträge werden ↻ aktualisiert, wenn es neue Erkenntnisse durch Studien oder Forschungen gibt.

Torsten Seidel Hier schreibt: Torsten Seidel
Gesundheits-Blogger mit Ausbildung zum ganzheitlichen Gesundheitsberater (fachliche Bez.: "Fachkompetenz für holistische Gesundheit"). Mehr Informationen in "Über mich". Gern beantworte ich auch Leserfragen. | Beiträge abonnieren mit RSS-Feed.


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