Im heutigen Beitrag geht es einmal um die Heilpflanze Artemisia annua, dem einjährigen Beifuß. Diese Heilpflanze ist bei vielen Erkrankungen wirksam. Einjähriger Beifuß wirkt so beispielsweise bei Malaria und anderen Krankheiten, die ich im Einzelnen erläutern möchte. Eingenommen wird einjähriger Beifuß unter anderem als Aufguss, also als Tee.
Inhalt
- Einjähriger Beifuß – Herkunft, Einsatzmöglichkeiten und Wirkungsweise
- Einsatzmöglichkeiten des einjährigen Beifuß
- Forschung als Mittel gegen Covid-19
- Einjähriger Beifuß und Bitterstoffe
- 8 Fakten: Die unterschätzte Tiefe einer alten Heilpflanze
- 1. Die Pflanze als Wirkstoff-Komplex
- 2. Historische Verwendung: Jahrtausendealtes Erfahrungswissen
- 3. Antioxidative Wirkung – Schutz vor oxidativem Stress
- 4. Immunmodulation – Balance statt bloßer „Stärkung“
- 5. Antimikrobielle Eigenschaften
- 6. Artemisia annua und Krebsforschung – ein sensibler Bereich
- 7. Sicherheit und verantwortungsvolle Anwendung
- 8. Ganzheitliche Betrachtung
- Fazit
- Das Video zum Thema
- Ähnliche Beiträge
Einjähriger Beifuß – Herkunft, Einsatzmöglichkeiten und Wirkungsweise
Der »Einjährige Beifuß« (lat. Artemisia annua) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Korbblütler. Einjähriger Beifuß hat einen sehr aromatischen Duft und wird 50 bis 150 Zentimeter hoch, wobei der Stängel meist vollständig kahl ist.

Doch wo wächst der einjährige Beifuß? In Deutschland wächst er abgesehen von sehr wenigen Fundorten hauptsächlich entlang der Elbe.
Besser wächst er in sommerwarmen Regengebieten. Hier wächst er von China über Nordindien und Irak bis nach Südosteuropa wie Rumänien, Bulgarien, Albanien.
Unbeständig ist ein Vorkommen in Österreich, Liechtenstein und der italienischen Provinz Südtirol.
Hinweis: Der einjährige Beifuß ist nicht zu verwechseln mit dem hierzulande wachsenden, heimischen Beifuß, der mehrjährig wächst (Artemisia vulgaris).
Einsatzmöglichkeiten des einjährigen Beifuß
Die Einsatzmöglichkeiten von Artemisia Annua, dem einjährigen Beifuß, sind sehr breitbandig. Folgende Anwendungen sind bekannt, die Liste ist ganz bestimmt nicht abschließend:
- Die Wirkung vom einjährigen Beifuß ist antiviral und antibakteriell.
- Artemisia annua stärkt das Immunsystem.
- Einjähriger Beifuß mindert Brechreiz und Erbrechen, wirkt gegen Darmwürmer (Parasiten), Darmpilze und lindert entzündliche Darmerkrankungen.
- Er stärkt die Verdauung aufgrund seiner Bitterstoffe.
- Das Extrakt aus der Heilpflanze Artemisia annua wirkt gegen Malaria. Der Wirkstoff Artemisinin bekämpft den Malaria-Erreger wirksam.¹
- Das Extrakt wirkt auch in Medikamenten zur Nachbehandlung von Blutkrebs.¹
Forschung als Mittel gegen Covid-19
Laut »Bundesministerium für Bildung und Forschung« vom 12.02.2021, läuft aktuell eine Forschung, worin einjähriger Beifuß als Mittel gegen das Coronavirus Covid-19 getestet wird.¹
Schon im Jahr 2005 wurde Artemisinin als zweitstärkster pflanzlicher Wirkstoff gegen das Schwere Akute Respiratorische Syndrom (SARS-CoV-1) getestet². Aktuell werden in Mexiko klinische Studien an 360 Patienten durchgeführt. Artemisinin, der Wirkstoff im einjährigen Beifuß, soll die Überreaktionen des Immunsystems dämpfen, auf die die schweren Covid-19-Verläufe zurückzuführen sind.
Prof. Peter Seeberger und seine Kollegen vom Max-Planck-Institut: „Derzeit verknüpfen wir uns mit Unternehmen, die sich entlang einer Artemisinin-Wertschöpfungskette in Deutschland platzieren könnten. Gegen Malaria ist der Beifuß längst auf Siegeszug. Den gegen Corona soll er so schnell wie möglich antreten.“
Einjähriger Beifuß und Bitterstoffe
Die Abwesenheit von Bitterstoffen in der heutigen Ernährung ist maßgeblich für viele Gesundheitsbeschwerden verantwortlich. Der einjährige Beifuß ist reich an Bitterstoffen und ergänzt bei Beschwerden eine ausgewogene Ernährung.
Bitterstoffe gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen und haben verschiedene Aufgaben. Bitterstoffe sind in erster Linie zur Verbesserung der Verdauungsfunktionen zuständig. Sie schaffen demnach eine wichtige Voraussetzung für die ganzheitliche Gesundheit. In der Naturheilkunde sorgen Bitterstoffe für großartige Vitalität und Langlebigkeit.
Bitterstoffe regeln die Verdauung. Ihr bitterer Geschmack stimuliert nicht nur den Magen, sondern auch die Leber, Gallenblase und die Bauchspeicheldrüse. Schon mit dem ersten Kontakt im Mund wird direkt mit der Produktion lebensnotwendiger Verdauungssäfte und Verdauungsenzyme begonnen. Gallenflüssigkeit, Magensäfte und Insulin werden produziert – also lebensnotwendige Substanzen, die für die Aufnahme und Verwertung von Nährstoffen im Körper notwendig sind.
Aber auch die Entgiftungsfunktion der Leber wird gefördert. Weiterhin helfen Bitterstoffe, bei der körpereigenen Verdauungssaft-Regulierung. Damit machen sie Säureblocker unnötig.
Bitterstoffe helfen auch gegen Heißhungerattacken. Anstatt bei Appetit auf süße Süßigkeiten zu setzen, gilt es, eine Überwindung zu haben, stattdessen auf Bitterstoffe zurückzugreifen. In unserer zuckerreichen Welt wurden unsere Geschmackssinne völlig verändert. Unsere ursprüngliche Ernährung war niemals so zuckerreich wie heute. Bitterstoffe helfen dabei, den Urzustand wiederherzustellen.
8 Fakten: Die unterschätzte Tiefe einer alten Heilpflanze
Der einjährige Beifuß, botanisch Artemisia annua, ist vielen Menschen ausschließlich im Zusammenhang mit dem Wirkstoff Artemisinin bekannt. Doch wer die Pflanze ganzheitlich betrachtet, erkennt: Hier wirkt nicht nur ein isoliertes Molekül – hier wirkt ein komplexes, fein abgestimmtes Naturgefüge.
Und genau darin liegt eine Erkenntnis, die unsere Vorfahren längst verstanden haben: Heilpflanzen entfalten ihre Kraft oft im Zusammenspiel ihrer Inhaltsstoffe – nicht im Einzelkämpfer-Modus.
1. Die Pflanze als Wirkstoff-Komplex
Während die moderne Medizin Artemisinin isolierte und daraus hochwirksame Malaria-Medikamente entwickelte (wofür Tu Youyou 2015 den Nobelpreis erhielt), enthält Artemisia annua weit über 200 weitere sekundäre Pflanzenstoffe.
Dazu gehören unter anderem:
- Flavonoide (z. B. Quercetin, Luteolin)
- Polyphenole
- Cumarine
- Ätherische Öle
- Bitterstoffe
- Spurenelemente wie Eisen und Zink
Der Synergie-Effekt
Mehrere Untersuchungen legen nahe, dass Flavonoide die Bioverfügbarkeit von Artemisinin verbessern können. Das bedeutet: Die Pflanze könnte in ihrer natürlichen Form anders – und möglicherweise breiter – wirken als der isolierte Wirkstoff allein.
In der Pflanzenheilkunde spricht man hier vom „Entourage-Effekt“: Inhaltsstoffe unterstützen, stabilisieren oder verstärken einander.
Das ist kein romantischer Gedanke – sondern ein Prinzip, das in der traditionellen Phytotherapie seit Jahrhunderten berücksichtigt wird.
2. Historische Verwendung: Jahrtausendealtes Erfahrungswissen
In der Traditionellen Chinesischen Medizin wurde Artemisia annua bereits vor über 2000 Jahren beschrieben. Erwähnt wird sie im Werk „Zhouhou Beiji Fang“ aus dem 4. Jahrhundert – dort zur Behandlung von Fiebererkrankungen.
Damals wusste man nichts von Plasmodien oder biochemischen Mechanismen. Man beobachtete, prüfte, dokumentierte – und gab bewährtes Wissen weiter.
Gerade bei:
- Wechselfieber
- Infektiösen Erkrankungen
- Sommerlichen Fieberzuständen
- Verdauungsproblemen
wurde die Pflanze eingesetzt.
Diese historische Dimension ist bedeutsam. Denn viele moderne Arzneistoffe haben ihren Ursprung genau in solchen Erfahrungsmedizin-Systemen.
3. Antioxidative Wirkung – Schutz vor oxidativem Stress
Oxidativer Stress gilt heute als Mitverursacher zahlreicher chronischer Erkrankungen – darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, neurodegenerative Prozesse und chronische Entzündungen.
Mehrere Laborstudien zeigen, dass Extrakte aus Artemisia annua antioxidative Eigenschaften besitzen. Verantwortlich sind vor allem:
- Flavonoide
- Phenolsäuren
- Terpenverbindungen
Diese Substanzen können freie Radikale neutralisieren und Zellstrukturen schützen.
Das bedeutet nicht, dass Artemisia annua ein „Wundermittel“ ist. Aber es erklärt, warum die Pflanze traditionell bei entzündlichen und fieberhaften Erkrankungen eingesetzt wurde.
4. Immunmodulation – Balance statt bloßer „Stärkung“
Oft wird von „Immunsystem stärken“ gesprochen. Doch biologisch ist das zu simpel gedacht. Ein gesundes Immunsystem braucht Balance – weder Überreaktion noch Unterfunktion.
Studien deuten darauf hin, dass bestimmte Inhaltsstoffe aus Artemisia annua entzündungsmodulierende Eigenschaften besitzen. In Zellmodellen wurden Effekte auf Zytokine beobachtet – also auf jene Botenstoffe, die Entzündungsreaktionen steuern.
Das macht die Pflanze auch für die Forschung im Bereich:
- chronischer Entzündungen
- Autoimmunprozesse
- immunologischer Dysbalancen
interessant.
Hier gilt jedoch: Die Forschung befindet sich größtenteils noch im präklinischen Stadium.
5. Antimikrobielle Eigenschaften
Neben der bekannten Wirkung gegen Malaria-Parasiten wurden in Laboruntersuchungen auch Effekte gegen:
- bestimmte Bakterien
- Pilze
- Viren
beobachtet.
Die ätherischen Öle der Pflanze scheinen hier eine Rolle zu spielen. Allerdings sind viele dieser Daten aus In-vitro-Studien – also Versuchen im Reagenzglas. Eine direkte Übertragbarkeit auf den Menschen ist damit noch nicht automatisch gegeben.
6. Artemisia annua und Krebsforschung – ein sensibler Bereich
In wissenschaftlichen Publikationen wird Artemisinin zunehmend im Zusammenhang mit Krebszelllinien untersucht. Der Hintergrund: Krebszellen weisen oft einen erhöhten Eisenstoffwechsel auf. Artemisinin reagiert mit Eisen und bildet dabei reaktive Sauerstoffverbindungen, die Zellen schädigen können.
In Zell- und Tiermodellen wurden entsprechende Effekte beobachtet.
Wichtig:
Das bedeutet nicht, dass Artemisia annua eine Krebstherapie ersetzt oder darstellt. Klinische Studien am Menschen sind hier noch begrenzt. Seriöse Berichterstattung muss diesen Unterschied klar benennen.
7. Sicherheit und verantwortungsvolle Anwendung
So kraftvoll eine Pflanze sein kann – sie ist kein harmloser Kräutertee ohne Wirkung.
Zu beachten sind unter anderem:
- Mögliche Wechselwirkungen mit Medikamenten
- Nicht empfohlen in Schwangerschaft und Stillzeit
- Keine eigenständige Therapie bei schweren Erkrankungen
- Standardisierte Dosierung beachten
Die WHO warnt ausdrücklich davor, Artemisia-Tee als alleinige Malaria-Therapie einzusetzen, da dies Resistenzentwicklungen fördern kann.
Traditionelles Wissen bedeutet Verantwortung – nicht Leichtsinn.
8. Ganzheitliche Betrachtung
Was Artemisia annua so spannend macht, ist nicht nur ihr pharmakologischer Wirkstoff. Es ist die Kombination aus:
- jahrtausendealte Erfahrung
- moderner biochemischer Forschung
- komplexe Pflanzenmatrix
- vielseitigen Wirkansätzen
Hier treffen Vergangenheit und Gegenwart aufeinander.
Und vielleicht liegt genau darin eine wichtige Lektion:
Die moderne Wissenschaft entdeckt oft neu, was alte Kulturen bereits beobachtet haben – nur heute mit Mikroskop und Molekülstruktur.
Fazit
Artemisia annua ist keine Wunderpflanze. Aber sie ist auch weit mehr als ein isolierter Wirkstoff. Sie ist ein Beispiel dafür, wie Natur, Erfahrung und Forschung ineinandergreifen können. Wer sich mit ihr beschäftigt, sollte weder in Euphorie noch in Skepsis verharren – sondern in sachlicher Neugier.
So wie es die alten Kräuterkundigen taten: beobachten, prüfen, bewahren. Und genau das macht echte Heilpflanzenkunde aus.
Der einjährige Beifuß (Artemisia annua) ist eine wunderbare, wirksame Heilpflanze aus Gottes Apotheke. Seine unterschätzte Anwendung ist innerlich wie äußerlich möglich. Verwendung findet er über einen Aufguss (Tee), als Tinktur, Räucherwerk, Extrakt oder als Pulver. Auch eine Verwendung als Salbe ist möglich. Die vielfältigen Einsatzgebiete habe ich im oberen Abschnitt erläutert, seine Einnahme sollte jedoch nicht grundlos sein. Wichtig ist auch, dass Artemisia annua nicht zusammen mit einer Mahlzeit oder in Kombination mit eisenhaltigen Speisen oder Präparaten eingenommen wird.³
Rechtlicher Hinweis, 09.01.2023: Der einjährige Beifuß (Artemisia annua) soll verboten werden. Die WHO zeigt sich grundsätzlich skeptisch gegenüber der Wirksamkeit etwa eines Tees aus der Pflanze. In einer Stellungnahme von 2019 heißt es, dass die WHO die Anwendung nicht-pharmazeutischer Formen der Artemisia annua zur Vorbeugung oder Behandlung von Malaria nicht unterstütze. Auf Anfrage teilt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) der Deutschen Presse-Agentur mit, dass Artemisia annua in Deutschland nicht grundsätzlich verboten sei. Jedoch müsse man, wenn man die Pflanze hier als Lebensmittel vermarkten wolle, eine Zulassung bei der Europäischen Union (EU) beantragen. Bislang gibt es keine solche Zulassung.
Quelle: https://www.presseportal.de/pm/133833/4596592
Buch-Empfehlung*
»Artemisia annua für Einsteiger«
Autor: Niels Kohl – Entdecken Sie die Geheimnisse hinter Artemisia annua und welche heilende Wirkung diese Heilpflanze hat! Einjähriger Beifuß & traditionelle chinesische Medizin verstehen. Eine Leseprobe gibt es hier.
»Artemisia annua – das kleine Wunder der Natur«
Autor: Ava Sage – Wie Sie Artemisia annua anwenden können, um das Immunsystem zu stärken, Entzündungen zu entgegenwirken und Verdauung zu verbessern. Inkl. Rezepte. Eine Leseprobe gibt es hier.
Das Video zum Thema
YouTube wird erst beim klicken geladen. (Datenschutz, Absatz „YouTube“).
Du bist gefragt!
Hast Du Anregungen, Ergänzungen oder Fragen? Dann freue ich mich über einen Kommentar.
² https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0166354205000690?via%3Dihub
³ https://mein-kraeuterkeller.de/artemisia-annua-beifuss
1. Historische Quelle (Traditionelle Chinesische Medizin)
Werk: Zhouhou Beiji Fang (4. Jahrhundert)
Autor: Ge Hong
Bedeutung: Erste dokumentierte Beschreibung der Verwendung von Artemisia annua bei Fiebererkrankungen.
2. Entdeckung von Artemisinin
Wirkstoff: Artemisinin
Forscherin: Tu Youyou
Auszeichnung: Nobel Prize in Physiology or Medicine
Relevanz: Isolierung von Artemisinin aus Artemisia annua zur Malariabehandlung.
3. Antioxidative & entzündungshemmende Wirkung
Beispielhafte Übersichtsarbeiten:
- Ferreira, J.F.S. et al. (2010)
Artemisia annua: Botany, horticulture, pharmacology.
DOI: 10.1016/j.indcrop.2010.05.006 - Efferth, T. (2017)
From ancient herb to modern drug: Artemisia annua and artemisinin for cancer therapy.
DOI: 10.1038/s41416-017-0004-1
Inhalt:
- Antioxidative Aktivität
- Hemmung proinflammatorischer Zytokine
- Zellschutzmechanismen
4. Immunmodulation
Beispielstudien:
- Weathers, P.J. et al. (2014)
Artemisia annua – A promising plant for immunomodulatory effects.
DOI: 10.1186/1472-6882-14-429
Inhalt:
- Beeinflussung von Zytokin-Ausschüttung
- Modulation entzündlicher Prozesse
- Präklinische Datenlage
5. Antimikrobielle Eigenschaften
- Romero, M.R. et al. (2005)
Antiviral effect of artemisinin derivatives.
DOI: 10.1128/AAC.49.1.389-392.2005 - Efferth, T. (2007)
Antibacterial and antifungal properties of Artemisia species.
DOI: 10.1007/s00253-007-0906-6
Inhalt:
- Wirkung gegen Bakterien
- Antivirale Aktivität (In-vitro)
- Antimykotische Effekte
6. Krebsforschung (präklinisch)
- Efferth, T. et al. (2001)
Selective toxicity of artemisinin toward cancer cells.
DOI: 10.1002/1097-0142(20010115)91:2<358::AID-CNCR1008>3.0.CO;2-I - Crespo-Ortiz, M.P. & Wei, M.Q. (2012)
Artemisinin and its derivatives in cancer therapy.
DOI: 10.1155/2012/247597
Inhalt:
- Eisen-abhängiger Wirkmechanismus
- Bildung reaktiver Sauerstoffspezies
- Tier- und Zellstudien
Deine Unterstützung ツ
Wenn Dir die Artikel gefallen, würde ich mich über einen kleinen Beitrag zu meiner Arbeit sehr freuen!Spende jetzt mit Paypal. Vielen Dank!
HINWEIS & Autor
Hier schreibt: Torsten SeidelGesundheits-Blogger mit Ausbildung zum ganzheitlichen Gesundheitsberater (fachliche Bez.: »Fachkompetenz für holistische Gesundheit«) mit Weiterbildung in Stressmanagement (IHK). Mehr Informationen in »Über mich«. Gern beantworte ich auch Leserfragen. | Beiträge abonnieren mit RSS-Feed.






Hallo Torsten.
Kann ich meinem Hund – Westi etwa 10Kg Körpergewicht,das Artemisia annua vorbeugend geben?
Liebe Grüße
Eva-Maria
Hallo Eva-Maria, was die Anwendung bei Tieren betrifft, kann ich dir leider nicht weiterhelfen. Es ist auf jeden Fall nicht schädlich. Weitere Informationen habe ich zum Beispiel hier gefunden: https://vitalpfoten.de/artemisia-annua-und-die-einsatzgebiete/ Oder auch bei dieser Tierheilpraktikerin: https://www.para-pina.de/blog-artikel/artemisia-annua/
Ob ich es bei der Tumor-Behandlung hinzuziehen würde, ich bin mir nicht sicher (wie hier gezeigt https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/s-0036-1584420 ). Dies auch nur nebenbei, das war ja nicht die Frage.
Liebe Grüße
Torsten